Abhängigkeit und Cannabis?

Wie bei vielen anderen Substanzen auch, kann sich auch bei häufigem und regelmäßigem Cannabiskonsum eine Abhängigkeit entwickeln. Dies bedeutet, dass der oder die Betroffene eine Art inneren Zwang spürt zu kiffen, selbst wenn er oder sie merkt, dass der Konsum Probleme verursacht. Studien zeigen, dass in etwa jeder zehnte regelmäßige Cannabiskonsument bzw. -konsumentin eine psychische Abhängigkeit von Cannabis entwickelt. Das sind in Deutschland aktuell ca. 600.000 Menschen, davon ca. 80% Männer und 20% Frauen.

Bei Cannabis spricht man von einer psychischen Abhängigkeit, manche Konsumentinnen und Konsumenten berichten mit Blick auf die Wirkung von Cannabis aber auch von körperlicher Unruhe, Schlaflosigkeit oder nächtlichem Schwitzen, beim Versuch nicht mehr zu Kiffen.  Diese “Entzugssymptome” durch Cannabis sind nicht vergleichbar z.B. mit Alkohol, Medikamenten oder Heroin, aber die psychischen Probleme, die durch den Konsum entstanden sind oder sich dadurch verstärkt haben, unterscheiden sich kaum voneinander.

Man kann davon ausgehen, dass eine Suchtgefährdung vorliegt, wenn jemand:

  • öfter bzw. ständig ans Kiffen denkt
  • mehrmals im Laufe eines Tages kifft
  • innerlich unruhig wird, wenn nichts mehr zu rauchen da ist
  • sich nicht vorstellen kann, seinen Alltag ohne Kiffen zu überstehen
  • sich zwar vornimmt nicht mehr zu kiffen oder weniger zu kiffen, aber es nicht schafft
  • für Freunde, Freundinnen und Hobbys kaum noch Zeit hat und den Alltag danach ausrichtet, Kiffen zu können

Hier kannst Du einen interaktiven Test machen um herauszufinden, ob Cannabis für dich oder einen Freund oder eine Freundin bereits zu einem Problem geworden ist. Außerdem halten wir Infos rund um die Möglichkeiten der Beratung bei Cannabisproblemen in Hamburg bereit.

Marihuanatütchen