Cannabis 🌿+🚬

Was hab ich damit zu tun?

Kompakte Informationen zum Thema Cannabis und welche Beratungsmöglichkeiten es in Hamburg gibt.

„Aus ab und zu wurde schnell jeden Tag. Dann gingen die Probleme los. 😒 Mir geht’s besser ohne.“

Cannabis Fakten 💡

Ist Kiffen normal?

Du hast noch nie gekifft und fragst dich, ob das normal ist? Ja! Studien zeigen, dass etwa 90 Prozent der unter 18-JĂ€hrigen noch nie Cannabis konsumiert haben.

Ist Kiffen erlaubt?

Cannabis ist im BetĂ€ubungsmittelgesetz aufgefĂŒhrt und damit illegal. Das bedeutet: Anbau, Besitz und Weitergabe von Cannabis sind verboten. Bei der Debatte „Cannabis legalisieren oder nicht“ geht es ausschließlich um Erwachsene. Und das aus gutem Grund.

Wie wirkt Cannabis?

Cannabis kann je nach Wirkstoffgehalt und Zusammensetzung (Anteil an THC, CBD etc.) und der Art wie du es konsumierst, unterschiedlich wirken. Marihuana bzw. Haschisch hat meist eine entspannende Wirkung. Daher wird es hĂ€ufig zum Runterkommen oder Chillen konsumiert. Es kann eine gute Stimmung verstĂ€rken, so dass du dich „high“ fĂŒhlst und viel lachst und redest.

Es kann aber auch das Gegenteil passieren, nĂ€mlich, dass du dich unwohl fĂŒhlst und nachdenklich oder schrĂ€g drauf bist.

Wie lange wirkt Cannabis?

Wie lange Cannabis wirkt hÀngt vor allem davon ab, wie viel von dem Wirkstoff THC (und anderen Substanzen) in dem Cannabis-Produkt enthalten ist - und auch davon, auf welche Weise es konsumiert wird. Beim Inhalieren mit einem Joint tritt die Wirkung ganz schnell ein und kann bis zu ca. vier Stunden anhalten.

Welche Nebenwirkungen kann Marihuana oder Haschisch haben?

Zu den nicht erwĂŒnschten Wirkungen zĂ€hlen zum Beispiel sich unwohl fĂŒhlen oder Schwindel. Cannabis verstĂ€rkt in der Regel die eigene Sinneswahrnehmung und so spĂŒren manche zum Beispiel plötzlich ihren Herzschlag und Puls, da er sich durch das Kiffen erhöht. Dies kann beunruhigen, zu AngstgefĂŒhlen oder sogar Panik fĂŒhren und dem Wunsch, dass der Rausch am besten gleich aufhört.

Wie wirkt Kiffen auf den Körper?

Typische körperliche Wirkungen von Cannabis sind die Erhöhung der Puls- und Herzfrequenz, Durst oder die Lust auf Essen (Fress-Flash). THC reduziert deine ReaktionsfĂ€higkeit, was auch Auswirkungen darauf hat, wie du Situationen zum Beispiel im Straßenverkehr einschĂ€tzt. Auch rote Augen und SchwindelgefĂŒhle treten nach dem Konsum von Gras oder Dope auf.

Du willst noch mehr zu den Risiken von Cannabis wissen?

Risiken und AbhĂ€ngigkeitÂ đŸ˜·

Was ist schon so schlimm daran, hin und wieder zu Kiffen?

Der Konsum von Cannabis – wie auch anderen legalen und illegalen Drogen – birgt besonders fĂŒr dich als jungen Menschen zahlreiche Risiken: z.B. Störungen der Konzentrations- und MerkfĂ€higkeit oder Motivationsprobleme. Schulische und/oder familiĂ€re Probleme können sich durch regelmĂ€ĂŸigen Cannabis-Konsum verstĂ€rken. Im schlimmsten Fall können sogar Psychosen ausgelöst werden.

Kein Bock auf gar nichts und Stress in der Schule oder mit den Eltern?

FĂŒhlst du dich hĂ€ufig trĂ€ge und kriegst dich immer seltener aufgerafft zum Sport, Jugendzentrum oder Shoppen mit Freund*innen? Keine Lust auf Sachen, die dir frĂŒher wichtig waren? Kiffen kann dazu fĂŒhren, dass man antriebslos wird und immer weniger auf die Reihe bekommt. HĂ€ufiges Kiffen kann auch dazu fĂŒhren, dass sich die Schul- oder Arbeitsleistungen verschlechtern und man am liebsten auch gar nicht mehr hingehen wĂŒrde.

Kann man ohne körperliche oder psychische Folgen kiffen?

Einen Joint zum Einschlafen oder man kommt nur durchs Kiffen zur Ruhe? Der Körper gewöhnt sich an die Entspannung durch Cannabis und schafft es immer weniger, von allein abzuschalten.

Geht nicht mehr ohne?

Erst hast du ab und zu am Wochenende gekifft, mittlerweile aber schon fast jeden Tag? Wer regelmĂ€ĂŸig kifft, kann eine AbhĂ€ngigkeit entwickeln. Eine Sucht entwickelt sich schleichend. Körper und Kopf gewöhnen sich an die Substanz. Derzeit sind ca. 600.000 Menschen in Deutschland von Cannabis abhĂ€ngig.

Das Leben ist zu kurz zum AbhÀngen!

Falls dir einige Situationen bekannt vorkommen, dann suche dir professionelle Hilfe. Eine Suchtberatung kann dir dabei helfen, deinen Konsum wieder in den Griff zu bekommen.

Du willst noch mehr zum Thema CannabisabhĂ€ngigkeit wissen? Dann schau in unseren FAQ nach oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂŒtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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@bleibstarkhh

Unterwegs 🚌 im Auftrag der SuchtprĂ€vention

FAQ & Infos đŸ€”

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marihuana und Haschisch?

Cannabis, Gras, Kraut, Weed, Ganja, Dope, Hasch, Shit, Ott, Piece? Cannabis hat viele Namen und die botanischen cannabishaltigen Produkte werden meist in Form von Marihuana (getrocknete BlĂŒten und BlĂ€tter der Pflanze) oder Haschisch (aus dem Harz der BlĂŒtenstĂ€nde) und selten als Haschischöl (konzentrierter Auszug des Cannabis-Harzes) konsumiert.

Was passiert, wenn ich bekifft Roller oder Auto fahre?

Bekifft am Steuer zu sitzen, gefĂ€hrdet dich und andere. THC ist lange nachweisbar und du verlierst deinen FĂŒhrerschein schneller, als du denkst. Wenn jemand – auch außerhalb des Straßenverkehrs – mit Cannabis auffĂ€llt, wird das der FĂŒhrerscheinbehörde gemeldet. Außerdem: Bist du dir sicher, bis zu 1.000/ 2.000 Euro fĂŒr eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) ĂŒbrig zu haben?

Kann ich Cannabis im Supermarkt kaufen?

Nein, Cannabis kannst du im Supermarkt nicht kaufen. Es werden aber unterschiedliche Produkte wie MĂŒsli oder Schokoriegel verkauft, die zusĂ€tzlich Hanfsamen beinhalten können. Hanfsamen enthalten kein THC und haben in der Regel keine berauschende Wirkung. Trotzdem besteht die Gefahr, dass die Samen bei der Ernte mit THC-reichen Pflanzenteilen in BerĂŒhrung kommen können.

Wird Cannabis in der Medizin verwendet?

Am 17. MĂ€rz 2017 ist das Gesetz zur Änderung betĂ€ubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften verabschiedet worden, die ermöglichen, dass Cannabis zur Behandlung von chronischen Schmerzen bei schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs oder Multiple Sklerose eingesetzt werden kann. D.h. im Klartext: Cannabisarzneimittel können Patient*innen mit schwerwiegenden Erkrankungen verordnet werden, wenn nach begrĂŒndeter EinschĂ€tzung des behandelnden Arztes eine spĂŒrbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome zu erwarten ist.

Was ist CBD?

CBD ist ein Wirkstoff in der Cannabispflanze, der aber im Unterschied zu THC keine berauschende Wirkung hat und nicht zu einem „High“- sein fĂŒhrt. Die genaue Wirkung von CBD ist allerdings noch nicht vollstĂ€ndig erforscht. Öle oder Lebensmittel mit CBD sind fĂŒr Jugendliche unter 18 Jahren verboten.

Beratung ☕ in Hamburg

jugend.drogen.beratung. kö

Information und Beratung anonym und kostenlos fĂŒr Menschen unter 21 Jahren sowie deren Angehörige und Bezugspersonen.

T: (040) 42811 2666
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Kajal

Angebote fĂŒr MĂ€dchen und junge Frauen ab 12 Jahren.

T: (040) 380 69 87
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SuchtprÀventionszentrum (SPZ)

Information und Beratung fĂŒr SchĂŒler*innen, Elternberatung, Elterncoaching und Elterngruppe.

T: (040) 428842 911
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Weitere Suchtberatungsstellen fĂŒr Kinder, Jugendliche und deren Angehörige:

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